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Vergangene Veranstaltungen

Diese Liste der vergangenen Vorstellungen soll Ihnen zeigen, welch tolles Programm das Podium-Kaufbeuren immer wieder bietet.

Josef Brustmann - Brustmanns Lust

23.09.2022 - Freitag 20:00–23:00 Uhr

Musik

Crossover-Musik aus heiterem Himmel!

Die Songs, die der Solokabarettist Josef Brustmann erfunden hat und im Lustspielhaus erstmals auf die Bühne stellt, sind aus dem prallen Leben gegriffen. Er schlürft den schönsten Sommer seines Lebens, es treibt ihn an die Isar, er schlendert durch München, landet in der Happy Hour bei Pfisterbrot, verliebt sich in ein Mädchen, die hat einen Goldfisch und der heißt Hemingway.

Volkmar Staub - Ausreden

17.09.2022 - Samstag 20:00–23:00 Uhr

Kabarett

Nach dem Programm „Lacht kaputt, was Euch kaputt macht“ ist „Ausreden“ die Fortsetzung des Lachfurors gegen die Dummheit und gegen die Machenschaften der Mächtigen.

Seitensprünge werden zu Geschäftsreisen, Lobbyismus wird zum harmlosen Gedankenaustausch und Schokoladenmissbrauch wird zur Power-Diät. Ausreden sind allgegenwärtig. Privat wie politisch. Tagespolitisch immer aktuell, aber auch etwas tiefer schürfend, schaut Staub in Politik, Wirtschaft und gesellschaftlichem Alltag den Vollpfosten und -pföstinnen auf die Pfo(s)ten und reflektiert den Stillstand der laufenden Ereignisse. Dabei streift er auch die Ironiederlagen seiner altlinken Generation. „Toking baut mei Tschenereischen“

Patrizia Moresco - #Lach_mich

24.06.2022 - Freitag 20:00–23:00 Uhr

Kabarett/ Comedy

Die Welt steht Kopf, da kann einem schon mal der Humor in die Faltencreme fallen. Nicht so der Moresco. Eine Frau, ein Wort, ein Gag - immer groß und niemals artig. Seit Jahren mischt die Komik-Kaze-Kabarettistin die Comedy Szene auf und begeistert ihr Publikum immer wieder aufs Neue.

Die Italienerin, mit schwäbischem Wurzeln und Berliner Schnauze ist ein aktiver Vulkan. In ihr brodelt es ohne Unterlass und ihre Eruptionen, gegen den neuen Zeitgeist, haben es in sich. Statt Lava speit sie Pointen und Wortspiele, die so heiß sind, dass sie sich oft sengend einbrennen.

Kaum ein aktuelles Thema und die damit eingehende Absurdität wird ausgelassen. Zum Beispiel Gespräche mit dem Kühlschrank. Früher hätte man dich dafür eingewiesen, heute antwortet der. Ob Barbie World, Vernunftsterror oder Geschlechterkampf, ob digitaler Wahnsinn, Sex und Klimawandel, ob Hater oder Influenzer (für die Älteren: Influenzer sind das was früher der Schülerlotse war) ... nichts und niemand bleibt verschont - am wenigsten sie selbst. Provokant und brüllend komisch, überzeugt die Moresco mit scharfsinnigen Beobachtungen und erfreulicher Authentizität.

#Lach_mich ist eine kurzweilige Ermunterung zur Mündigkeit: „Denken ist wie Googeln, nur krasser.“ Und falls das alles nicht hilft: trinken, trinken, trinken. Aber manchmal ist selbst zu viel trinken nicht genug.

ABGESAGT !! Uta Köbernick - "Ich bin noch nicht fertig"

27.05.2022 - Freitag 20:00–23:00 Uhr

Kabarett

leider mussten wir diese Veranstaltung absagen.

Wir bitten um Ihr Verständis!

 

 

Zu früh gefreut? Ja, aber wann sonst.

 

In Köbernicks neuem Programm wird die Welt nicht geschönt, aber schöner.

„Ich bin noch nicht fertig“ ist frohe Drohung. Ist Einsicht und Verheißung. Ist entschlossenes Zögern und das Gegenteil von Meinung.

Ist Motor und Lähmung, ist tobender Stillstand.

 

Ist beängstigende Freude. Ist Witz. Ist Ehrenrunde.

 

Ist Trost vielleicht. Und faule Ausrede. Ist präzise Schlamperei. Ist Analyse mit sensiblen musikalischen Messgeräten.

Ist vollendete Skizze.

Mathias Tretter - "Sittenstrolch"

14.05.2022 - Samstag 20:00–23:00 Uhr

Kabarett

Dass man das neue Programm von Mathias Tretter gesehen haben muss, ist ja keine Frage. Darum gleich mal eine andere: Erinnern Sie sich an den herrlichen Satz „Der ist bei der Sitte“? Kein ernstzunehmender Krimi kam früher ohne sie aus: die Sitte. Ein beherzt verlebter Polizist in Zivil, der zur Lösung eines Falles nicht das Geringste beitrug, sich aber derart ölig an eine Theke schmierte, als würde er selbst keine Perversion je verschmähen.

Diese Zeiten sind vorbei. Inzwischen sind Hunderttausende bei der Sitte, und das ganz ohne Krimi und Polizei, ja meist gar ohne Sex. Nicht mehr lange, und die Moral wird in Deutschland genauso gut bewacht wie bei den Chinesen. Noch fehlt uns deren Sozialpunktesystem, dafür haben wir Twitter. Was in China die Diktatur erledigt, übernimmt hier der Mob. Dort digitale Aufrüstung, hier Entrüstung.

Welch ein fantastisches Klima für Satire!  Das meint zumindest Tretter, der sein Glück kaum fassen mag: „Ich war immer neidisch auf Komiker in Diktaturen – wenn jeder Witz dein letzter sein kann, fühlst du dich gebraucht. Soweit ist es zwar noch nicht; aber die schiere Anzahl ehrenamtlicher Bedenkenträger, die wir schon haben, zeigt doch: Selten war ein Strolch so notwendig wie heute!“ Man ahnt: Das kann ja heiter werden – so sehr, dass danach wieder getwittert wird. Oder nochmal Tretter: „Sittenstrolch, mein siebtes Solo. Das erste mit Humor.“

Christian Springer - "nicht egal"

28.04.2022 - Donnerstag 20:00–23:00 Uhr

Kabarett

Ich bin bekennender Nichtradfahrer. Das ist nicht wichtig für das Programm. Obwohl. Wer teilt die Welt eigentlich morgens immer ein in: wichtig und nicht wichtig? Und abends steigt die ganze Welt unzufrieden ins Bett, weil es so viel Grausiges gibt, weil es so viele Trottel gibt, und weil es so viele gibt, die behaupten, sie wissen wie es geht. Die Klugscheisser dieser Welt wissen immer, wo der Hammer hängt und was effektiv ist. Ich weiß meistens nicht, wo mein Hammer liegt, geschweige denn der dazugehörige Nagel. Das ist nun wirklich egal. Aber da draußen gibt es Dinge, die sind eben nicht egal. Und darüber erzähle ich. Im besten Fall in einer Mischung aus Feinheit und Bosheit. Und wenn es gar nicht mehr auszuhalten ist, muss die sprachliche Keule her. Ich mische mich gerne ein in das, was geschieht. Wenn jemand schreibt: „Das, was Christian Springer unter Kabarett versteht, geht meilenweit über das gesprochene Wort hinaus. Denn er steckt selbst mittendrin im Geschehen und gilt als der engagierteste deutsche Kabarettist.“ Dann lese ich das gern. Aber so hat das noch niemand geschrieben. Egal? Nicht egal? Ich habe meinen Bühnenberuf gestartet als kleiner Sänger im Kinderchor der Münchner Oper. Seitdem weiß ich, dass wir einen enormen Vorteil haben gegenüber den meisten Menschen auf dieser Erde. Denn die haben keine Oper, auch keinen Chor. Meistens gar nichts. Und das ist viel zu oft egal. Ist es nicht. Mir nicht. Auch darum geht’s im aktuellen Programm. Und wenn ich groß bin, werde ich Influencer.

16.04.2022 - Samstag 20:00–23:00 Uhr

Kabarett

DIE VERANSTALTUNG MUSSTE WEGEN EINER ERKRANKUNG DES KÜNSTLERS AUF DEN

16.APRIL 2022 VERSCHOBEN WERDEN !!

Nachdem die Menschheit hektisch auf der Suche nach weiteren Impfstoffen gegen die Zeitgeistseuche Corona ist, gibt ein kleines Forschungslabor in Passau nun den Abschluss der „Phase drei“ für einen hochwirksamen Impfstoff gegen die eigentliche, die Menschheit von ihrem Anbeginn an dominierende Seuche, bekannt. Und diese Seuche heißt: Mensch.

Nach einer 45-jährigen akribischen Forschungsarbeit an einem effizienten Hirnvakzin hat Sigi Zimmerschied sein kabarettistisches Bühnengesamtwerk als hochwirksames Konzentrat in Form einer DVD-Box veröffentlicht.

Sie soll nun einer breiten Öffentlichkeit zugängig gemacht werden. Sobald die kulturellen Impfzentren wieder geöffnet sind kann sich jeder einer 90-minütigen Behandlung unterziehen.

Sie hilft hinter wirkungslose Masken zu schauen, den Abstand lieben zu lernen und ideologische Infektionsketten zu durchbrechen. Ein Stoff gegen Betondeppen, Multiple Loise, Scheißhausseppen, Asoziale aller Bildungs- und Gehaltsgruppen, Verschwörungstheoretiker, Heilsbringer und andere hoch infektiöse Verblödungserreger.

Es verspricht sogar eine hundertprozentige Wirksamkeit gegen Mutonkeln und Mutanten sowie sonstige sinnbedrohende Verwandtschaft.

Mehrfachimpfungen sind durchaus sinnvoll.

Impfskeptikern sei gesagt, dass eventuelle Nebenerscheinungen wie aufkeimende Skrupel, Selbstzweifel oder erhöhtes Nachfragefieber ganz normale und erwünschte Erscheinungen einer beginnenden Immunisierung sind.

Jürgen Becker - „Die Ursache liegt in der Zukunft“

08.04.2022 - Freitag 20:00–22:30 Uhr

Kabarett

 

So, da woll’n wir uns mal nen schönen Abend machen!

Denn noch ist es ruhig. Aber jeder spürt: Das bleibt nicht so.

Der Kapitalismus basiert auf unendlichem Wachstum. Doch wie soll das auf einem endlichen Planeten funktionieren? Das Finale unseres fossilen Feuerwerks kollabiert ausgerechnet mit einem China-Kracher. Selbst neoliberale Ökonomen zucken mittlerweile schuldig mit den Schultern und sprechen von Marktversagen. Haben wir’s verkackt? Ökologie & Ökonomie verwirbeln gewaltig unser Gewohnheitsrecht und unsere Nebenkostenabrechnung. Ein bahnbrechend zorniges Sturmtief kündigt sich an. Recken wir also die Hände zum Heizpilz und fahren nach der Party voll im SUV vor die Wand? Oder machen wir die Wende in ein genüssliches Leben voll Komischer Intelligenz? Jürgen Becker entwickelt den optimalen Optimismus ohne Opiate und holt uns alle unter seine warme Decke. Dort wird genau recherchiert, was die Welt zusammenhält, wenn sie auseinander fällt - und wie es sich für alle so richtig rechnet, Sie jetzt zu retten. Sein Humor lüftet durch, hält das Zeitfenster auf Kipp und macht den Chancen Avancen. Man geht nach Hause und denkt: Da geht noch was!

Lisa Fitz - "Dauerbrenner - Das große Jubiläumsprogramm"

25.03.2022 - Freitag 20:00–23:00 Uhr

Kabarett

Sie kann auf 4000 Sologastspiele zurückblicken und hat um die 200 Songs geschrieben. „Dauerbrenner- das große Jubiläumsprogramm“ ist das 16. Kabarettprogramm der Kabarett-Ikone Lisa Fitz – aber ganz sicher ist sie nicht, ob´s nicht doch mehr waren. Mit unerschöpflicher Energie, einer über 40 Jahre währenden Vita des Erfolges mit jährlich 100 Gastspielen in ebenso vielen Städten hat die stets attraktive Lisa Fitz immer noch großen Spaß am Kabarett und an der Musik – wie auch ihre begeisterten Zuschauer in Deutschland, Österreich und in der Schweiz.

Als Enfant terrible, Aufklärerin, Rocklady, Bürgerschreck und Politikum belebte und bereicherte Lisa Fitz seit ihrem Karrierebeginn als Senkrechtstarterin die TV- und Medienlandschaft, inspirierte und provozierte, absolvierte unzählige Talkshows, TV-Sendungen und Interviews. Und sie sei, meint sie rückblickend, in 40 Jahren sicher auch in die eine oder die andere Falle getappt. „Irren gehört zum Erfolg!“

Was erwartet die Zuschauer?
Aktuelles zum Zeitgeschehen, intelligentes Kabarett, Best-of-Klassiker, Songs zur Gitarre.
„Klassisch in der Form, stark in der Botschaft und immer mit eigenem Stil.“

 

Frank Grischek - „Hauptsache, wir sind zusammen.“

12.03.2022 - Samstag 20:00–22:30 Uhr

Akkordeonkabarett

 Nie gab es einen besseren Zeitpunkt für ein neues, frisches und hochwertiges Akkordeonprogramm. Frank Grischek, „der hinreißend beleidigte Akkordeonkünstler“ (Dieter Hildebrandt), nimmt sich dieser Herausforderung in Zeiten großer Orientierungslosigkeit, neuer Alt-Koalitionen und kultureller Ödnis verantwortungsvoll an und ist zugleich ein „Vollprofi darin, sich für seine schlechte Laune vom Publikum feiern zu lassen“ (Hamburger Morgenpost). „Hauptsache, wir sind zusammen.“ ist nicht nur ein unterhaltsamer Abend mit bestem Akkordeon-Kabarett, sondern auch ein Bekenntnis zu den wirklich wichtigen Dingen des Lebens: Freundschaft und Akkordeon.

Mit einwandfrei unterhaltender Mimik und wendigem Sprachwitz erzählt Grischek selbstsicher vom Leben inmitten einer Gesellschaft, in der 80 Millionen Menschen Musik hören und 3,1 Millionen selbst musizieren. Im Selbstversuch hat er ausgerechnet: Etwa 73% der Deutschen wissen vom Akkordeon kaum mehr, als dass es weltweit das Instrument mit den meisten Falten ist. 2 Millionen Gestrige halten Akkordeon und Musikantenstadl für untrennbar miteinander verbunden. Und über 13% der Jugendlichen wissen nicht einmal, dass es sich bei einem Akkordeon um ein Musikinstrument und nicht etwa um einen Heizkörper handelt.

Fernab von „volkstümlicher“ Tradition bietet Grischek einen virtuosen und gleichzeitig unterhaltsamen Akkordeonabend. Musikalisch zu Hause im argentinischen Tango und in der französischen Musette, in der Klassik wie auch im Folk präsentiert er viele Eigenkompositionen aber auch bekannte Stücke und bringt dazwischen autobiografische und gesellschaftlich relevante Themen höchstvergnüglich zur Sprache. Themen die die Welt verändern könnten. Zumindest für Akkordeonisten.